Intuitives Malen


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  • Kreativität blüht an einem Ort der Sicherheit und Anerkennung
  • Jeder kann malen!
  • Beim Intuitiven Malen spielen wir mit Gouachefarbe auf Papier – ohne Plan und Ziel – individueller Ausdruck mit dem Pinsel oder den Händen
  • Wir nehmen uns bewusst wahr – mit allem was ist
  • Mutig treten wir aus unserer Komfortzone heraus und überschreiten Begrenzungen
  • Was sichtbar geworden ist wird nicht bewertet
  • Wir malen aus Liebe zu uns selbst!

 

„Ein Maltag …

… für mich“ – auch mit einer Kosmetik- oder Körperbehandlung kombinierbar!

… für mich und einen anderen liebenswerten Menschen“


Kursprogramm

Offenes Atelier
pro Abend 25,- €
inkl. Material, Getränken und kleiner Stärkung

 

Information und Anmeldung für alle Angebote per mail oder Telefon


 

Wandern und Intuitives Malen

Termine, Infos und Anmeldung über die Homepage der DAV Sektion Lindau


 

Bericht vom letzten Kurs „Wandern und Intuitives Malen auf der Karl-Müller-Hütte im Montafon
vom 24. – 28. Juni 2015

Das WUNDER-VOLLE zeigte sich schon gleich zu Beginn, als wir bei Sonnenschein starteten, nachdem es zuvor tagelang geschüttet hatte.

7 Frauen, drei Autos, etliches an Gepäck fürs Wandern, Malen und natürlich reichlich Auswahl fürs leibliche Wohl, starteten gut gelaunt sowie gespannt ins Montafon.

Mit viel Fingerspitzengefühl, Präsenz, Erfahrung und Können hat uns Christine Hummler durch die Tage – nicht etwa geführt – viel mehr begleitet! Vielen Dank dafür! Es gab immer wieder Anregung von ihrer Seite, die uns Frauen viel Raum zur Mitgestaltung und auch für individuelle Bedürfnisse ließ.

Jeder Tag war gefüllt von Heiterkeit, Kreativität, Stille, innerer Einkehr, Gesprächsrunden, Unterwegssein, Genuss, Licht und Sonne. Einmal kamen Donner, Blitz und Regen kraftvoll daher als wir gerade oben am „Horamaiensäß“ die Aussicht auf Berge und Pferde genossen.
In einem Heuschober haben wir Unterschlupf gefunden und für eine halbe Stunde das Gewitter durch Geschichten, Gesang und Tönen zu beschwören versucht – mit Erfolg! Ob vor oder nach dem Wandern – immer wieder entstand diese tiefe Ruhe in Gemeinschaft, wenn bei jeder von uns sich das Momentane in Farbe und Form auf Papier zum Ausdruck bringen wollte.

In Überschneidung begann es dann schon mal in der Küche zu klappern, wenn das jeweilige Küchenteam des Tages ans Werk ging. Die Ergebnisse waren atemberaubend und zauberhaft – fürs Auge wie für den Gaumen!

Intensiver Sinnengenuss war auch die Wanderung zum Tobelsee. Das Erleben war überflutet von Pflanzenvielfalt und Gerüchen, insbesondere von der blühenden Alpenrose. Ein fast kitschiger Kalenderklassiker ist der Blick auf den Tobelsee, in dem sich leicht schneebedeckte Bergspitzen spiegeln. Das Baden, oder sollte ich sagen, das schnelle Ein – und Auftauchen im See, lässt müde Füße wieder wach werden. Danach schmeckt die Brotzeit doppelt so gut.

An der Lindauer Hütte haben wir den Alpengarten bestaunt, der, dank freiwilliger Helfer, eine Vielzahl an Pflanzen präsentiert, die trotz der extremen Verhältnisse dort oben Bestand haben.

Bei der Verabschiedung war bei allen ein sattes, tiefes, zufriedenes Gefühl spürbar – eine Dankbarkeit für diese wundersamen Tage, die wir uns alle miteinander geschenkt hatten.

Karin Mitschke